333
Und es ist kein öder Felsen,
Und kein Bächlein oder Bronnen,Keine Wald-umschlossne StelleUnter'm Monde und der Sonne,
Wo ein Mensch das Licht gesehen,Wo nicht war gesündigt worden,
Wo nicht wären bittre ThränenBor dem Herrn vergossen worden.
Und du würdest Abschied nehmenVon der nächsten Mcrgensonne,Sängst noch einmal ihr am Fenster,Flögst dann weiter unbesorget. —
Wärst du einer von den Sternen,Die am hohen HimmelsbogenEwig auf- und untcrgehen,
Wie der Herr es hat geboten;
Und du wolltest dich bedenken,
Wo du deine Strahlen solltestRein und freudig niedersenkcn,
Daß sie wieder spiegeln sollten:
In den Spiegel weiter MeereSähest du das Schiff hinwogen,
Das die Sünde aus der FremdeBringet zu entfernten Zonen;