»ritz
320
„Weiß und roth ist, den ich minne,Golden sich sein Haupt erhebet;
Wenn ich seine Locken spinne,
Schwarz die Nacht den Mantel webet.
„Seine Augen mich erquickenUnd die Seele mir erhellen,
Wie die Tanbcnangcn blickenZn den klaren Wassergnellen!
„Wie Gewürze duftend grüßenSeiner Wangen Blumen-Zellen,Süßer Mhrthcn-Oele gießenSeiner Lippen Rosenguellen!
„Goldne Türkisringe zierenSeine klaren Silber-Hände,Elfenbeinern und saphirenTrägt der Goldfnß seine Lende!
„Und er stehet aufgerichtet,
Wie die Cedern auserwählet,
Wie der Libanon umlichtet,
Der dem Himmel sich vermählet!
„Wie mein Saitenspiel, erklingetSüß und lieblich seine Kehle,
Und zu seinen Lippen dringetLust-berauschet meine Seele!