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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
Entstehung
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302
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Und die Stadt im MondenscheineFülle jetzt der wilde Krieg,

Und daß jetzt, wo wir alleine,

Weit ein Feld voll Leichen lieg;

Daß Bologna ihre weite,

Hochgethürmte feste StirnNiederbeuge jetzt im StreiteVor dem himmlischen Gestirn!

Daß du doppelt kannst erscheinen,

Weil ich's sah, bewies'st du mir;

Doch Biondetten'S Schuld verneinen,Selbst sie sehend, würd' ich dir!"

Malst du an die Wand den Teufel,"Apo zu dem Jüngling spricht,

Hält er dir auch ohne ZweifelZn der Malerei das Licht!"

Sprach's. Und plötzlich donnernd steigetUm den Mond die Finsterniß,

Und so weit der Himmel reichetHell ein Blitz die Nacht zerriß.

Und rings durch die Stadt verbreitetSich ein tosend Stahlgeklirr;

Näher, immer näher streitetHer der Stimmen Kampfgewirr.