Druckschrift 
3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
Entstehung
Seite
301
Einzelbild herunterladen
 

Willst du nun die Lust erreichen,

Die dir durch die Adern rinnt,

Einen Trank will ich dir reichen,

Der dir ihre Gunst gewinnt.

Läßt du dir das Recht entreißen, .

Das dir Lust und Jugend gibt,

Wird dich schwer der Neid zerreißen,Wenn sie Andern sich ergibt.

Daß zum Falle sic gcreisetSch in ihren Sternen ich,

Wenn kein Andrer sie ergreifet,

Nenne einen Lügner mich!"

Den möcht' ich jetzt gleich dich heißen,"Zürnend nun Meliere spricht,

Solche Unschuld kann nicht gleißen,Gottes ist ihr Angesicht!

>Korner streust du; ich soll gleiten,

Aber Gott erhalte mich!

Sündfluth aller Eitelkeiten,

Hier vor Gott verfluch ich dich!

Ja, gleich leicht magst du beweisen,Diesen Himmel ernst und stillSähest du vom Blitz zerreißenUnd von donnerndem Gebrüll;