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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
Entstehung
Seite
300
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In dem trüben, kalten SchleimeHier, erkennest du das Licht,

Stürzend durch des Himmels Räume?Wahrlich, dies erschlägt dich nicht!

Alles ist nicht Gold was gleißet,

Und was glühend dir erschienSich als faules Holz erweiset,

Nahest du dem Wunder kühn.

Und das eben macht den Weisen,

Daß er in dcm SonnenlichtKann die Mitternacht beweisen,

In dem Leichten das Gewicht.

Daß selbst in des Lichtes LeichteEr die Wucht, die nicderzieht,

In dem Abgrund auch das Seichte,

In dem. Seichten Abgrund sieht.

Sollt ich dich nicht selig preisen,Wäre solch ein Weib dein Spiel,

Um die Erde möcht' ich reisenNach so wunderbarem Ziel!

Doch die Jugend möchte steigenUm den Himmel zu erfliehu,

Und das Alter muß sich neigen,

Sieht ihn an der Erde Blühn!