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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
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In so süßen Tones StromeWar die Luft aus Gottes AthemUm die junge Welt ergossenIn der Lust des ersten Tages;

Und die neue Erde rollteUnter also freud'gem KlangeIn den Kreis von Mond und SonneJubelnd an dem ersten Tage;

Also sang das Blut ergossenDurch des neuen Menschen Adern,Also sang der Mensch voll Wonne,Da er zu der Welt erwachte.

Doch annoch viel Hähern TonesWird das Lied der Sel'gen schallen,Wenn sie ans dem Hans des TodesZu dem Antlitz Gottes wandeln.

Aber nun zieht mit dem Volke,

Betend bei dem Schein der Fackeln,Nach dem Kloster hin Benone.

Einsam steht der Todten Lager.

Und es küßt ihr RosadoreThränenlos die bleiche Wange,

Grüßet scheidend Jacopone

Und verläßt ihn mit der Harfe.