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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
Entstehung
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284
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Mit dem heil'gen Oel BenoneHaupt und Hand und Fuß ihr salbet,Und sie sprach:Des Herzens RoseWirft unendlich weiten Schatten!

O der Wonne, o des Trostes,

O des wnndcrsnßen Gartens!

Singe, meine Rosadore,

Mit des Himmels Nachtigallen!

In den Schatten meines TodesLasse Gottes Lob erschallen!"

Und es sang nun RosadoreZu dem Klang der goldncn Harfe.

Solch ein Lied, so sel'gcn TonesHat nur da die Luft getragen,

Als der Heiland ward geborenUnd die Engel Gloria sangen;

Also sang des Lichtes Bogen,

Da den Lustkreis aller FarbenGott durch seinen Raum hinrollte,

In dem Glanz des ersten Tages;

Also tönt des Wassers Woge,

Mit dem Rund des ErdenballesSelig spielend in der Sonne,Jauchzend an dem ersten Tage;