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„Was du sähest, Rosadore,
Sah ich Alles," sprach die Kranke,„Herr! du hast in VisionenWunderbar dich uns erbarmet!"
Und in stiller Wonne schloffenBeide sich in ihre Arme.
Ruhig sprach nun Jacopone:
„Herr, thu mir nach Wohlgefallen!"
Aber nun tritt durch die PforteAgnuscastus mit dem Lamme,
Kniet betend an den BodenNeben Nosarosen's Lager.
Nach der Sanduhr sicht Benone,
Eine Schelle rührt der Knabe,Niederkniet Nosadore,
Jacopone bei der Kranken.
Bei'm Gesang des frommen Volkes,In dem Scheine Heller FackelnHat sie leis' das Haupt erhobenUnd des Herren Leib empfangen.
Und dann sprach sie noch die Worte:„Herr, dn hast dich mein erbarmet!Herr, dein Wille sei gelobet!
Meine Seele nun empfange!" —