Dreizehnte Romanze
Lod der Uosarose.
Wie in dunklen MeereswogenEin verbranntes Schiff cntmastetUnter'm weiten HimmelsbogenTraurig steht auf bösem Sande;
Wie die Flamme scheu noch lodertVon den Fluthen rings belagert,
Bis die traurig todte KohleLeicht umschaukelt in dem Wasser;
Fern schon ziehn die dunkeln Wolken,Die geübt die böse Rache;
Und die Sterne vor dem MondeZiehn heran unschuldig fragend:
„Wo ist hin das segelvolleFreud'ge Schiff, so hoch bcmastet.Das wie eine Braut die Wogen,Buhlend mit dem Wind, durchtanzte?