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Als die zarten Finger bebenDurch der Saiten goldnen Garten,Blühen ihrer Lippen NelkenUnd das Rosenfeld der Wangen.
Und sie sang ein Lied bewegendVon dem Tode eines Lammes,
Das die Schuld von uns zu nehmenStarb in heil'ger Opferflammc.
Also schleiert sich in Nebeln
Oft der Mond, anS keuschen Strahlen
Einen Heil'genschein sich webend,
Weint er um die trüben Tage;
Also tönt ein Schwan im Sterben,Der im Spiegel klarer WasserStumm sein Sternbild angesehen,Grüßt cs scheidend im Gesänge.
„Lebet Wohl, ich will mich wendenZum Gebirge; einsam wandelndWill die reine Tochter Icphtha'sWeinen um die jungen Tage!
„Weinen um den Schein des Lebens,Weinen um den Duft des Kranzes,Weinen, daß die Seele HellerScheine, als des Opfers Flamme!"