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Nächtlich steigt zu ihr Sirene,
Opfert Perlen und Korallen,
Singt auf Mondbeglänzter SchwelleZu krhstalluer Harfen Schalle:
„Jungfrau laut verkündenVon des Himmels BühnenEngel deine Herrlichkeit;
Und aus Meeres GründenSteigt, dich zu versühncn,
Was da lebt in ird'schem Streit."
Aber dunkle Wolken tretenVor den Mond, das weite WasserSträubt das Wogen-Haar zu BergeVor den tosenden Orkanen.
„Jungfrau voller Güten,
Wie das Meer sich thürmeStehest du in Heiterkeit;
Wie gefall'ne BlüthenSchütten dir die StürmeHimmclsstcrne auf dein Kleid!"
Ach, im zorn'gcn Elemente
Schwankt ein Schifflein nothumklammert!
Leuchte, leuchte, Stern des Meeres,
Einer Mutter dich erbarme!