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Bei dem Bildlein saß Biondette,In dem Scheine einer Lampe,In dem weißen Arm gelehnetSchimmerte die goldne Harfe.
Schweigend glich das Volk dem Meere,Über dem ein Gott hinwandelt;
Also rnht und wogt die MengeIn Biondetten'S Sang und Harfe.
Und es sind des Meeres WellenAn der Jnngfran Lied gebannet,Weh' und Wonne fluchen, ebben,Wie sie will, in allen Adern.
Hell auf meerumwogtcn FelsenHebt sich über ew'ges WasserEin Marienbild, des MeeresStern auf ihrem Haupte flammet.
„Meerstern, wir dich grüßen,Die durch ThräncnwüstcnAus der Sündedunkeln ZeitEinsam steuern müssenZu den Hellen KüstenDer gestirnten Ewigkeit!"