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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
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Und er blieb, zur Höhe eilend,

Bittend vor dem Ew'gen stehn,

Herr!" sprach er,hör' Gnad' crtheilendSchonend an der Erde Flehn!

Ich Hab sie im SonnenklcideAlso schuldlos schlummern sehn,

Aller Thränen AugenweideUnter meines Fittigs Wohin

Als ich meine Flügel breitendSie mit meinem Flug erweckt,

Ihre Schmerzen tief mitleidendHat mich ihr Geschrei erschreckt!"

Und der Em'ge sprach:So steigeZu der Jungfrau, Raphael,

Daß sic dir des Staubes reiche,

Bringe ihr des Herrn Befehl!"

Und der Seraph niederschweifetUcber'm blauen Wogenmecr,

Und die Erde lag umreifetVon dem Abendglanz umher.

In dem rothen SonnenscheineWar sie so in Trauer schön,

Stille lauschend wie sie weineBlieb er auf den Wogen stehn.