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„Selig in der Nacht gepflücket,
Die in Unschuld sind empfangen,
Die nicht traf der Fluch der Sünde,Starben selig vor dem Apfel.
„Aber uns thnt Noth zu büßen,
Denn das Weib ward durch die SchlangeZu dem Gottesraub verführet,
Den sie theilte mit dem Manne.
„Und so hat der Herr erzürnetAn die Erde uns gebannct,
In der Mutter muß ich wühlenNach dem göttlichen Erbarmen.
„Mit dem Fleische ist die SündeAus der Erde aufgcgangcn;
In der Mutter muß ich wühlenBis der Vater sich erbarmet!"
Und vor Rosablanken's FüßenFing der Ernste an zu graben,
Und da er die Gruft erwühletHat die Erde ihn umfangen.
Mit ihm zu der Erde GrüftenSinken auch des Thales Schatten,
Aus den Gründen zu den HügelnTritt die Nebelwoge wachsend.