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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
Entstehung
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Trüb gcthürmt auf düstern FüßenSchwankt der Niese auf am Walde,Schwingt die Nacht auf seinen Rücken,Kalt die Nebelfanste ballend.

Trügend rüstet sich der LügnerMit dem Sonnengott znm Kampfe,Der auf goldnen FlügclfüßenFlammet aus den Oceanen.

Seinen Spiegel stellt er lügendIn der Dünste giftigem WalleAntichristisch ihm genüber:

Jeder wache, nicht zu fallen!

Wo der Traum in ird'schen GründenBarg den Mann, will Nosablanka,Ganz in tiefer Angst entzücket,

Ihren Blumenkranz begraben.

Aber ihr entgegen züngelndNeckt sich eine bunte Schlange,

Und mit heil'gem Muth gerüstetBetet bebend Nosablanka.

Sei verflucht du Geist der Lügen,Dich zertrat des Weibes Samen;

O Maria sei gegrüßet,

Mutter Gottes, voller Gnaden!