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3 (1852) Romanzen vom Rosenkranz
Entstehung
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Und es kreuziget die SüßeFrommgewohnt sich Stirn' und Wange,Legt in Gottes Hand die ZügelDer Nachtwandelnden Gedanken.

Von den Lichtergranten HügelnNieder zu des Thales GartenDurch die Nebelwege düsterSieht sie einen Jüngling wallen.

Zn des Gartens Rosengrüften,

Wo die Düfte schlummernd schwanken,Eilet Nosablanka schüchtern;

Jener folget ihrem Pfade.

Wandelt ernsthaft durch die Thüre,

In der Rechten einen Spaten,

Und sie wagt nicht ihn zu grüßen,

Also hell und finster war er.

Und sie pflückt gebückt in ZüchtenSüße Blümlein, die noch schlafen,

Die unschuldigen, ohne Sünde,

Ohne Taufe, ihm zum Kranze.

Da sie scheu den Kranz schon ründct,Steht vor ihr der trübe Wand'rer,Spricht:Wohl selig sind die Blüthen,Die du tödtetest im Schlafe!