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Die Mönche nah'». Marina reicht die HändeAnfblickend hin den Brüdern rings gcschaart,„Vergebt," fleht sie, „und zcngt, daß bis zum EndeDem Vater daS Gcheimniß ich bewahrt."
Sie starb. — Der Abt von ihrem Tod berichtet,Sprach: „Also große Sünde hat gethanAtarinus, daß Gott selbst ihn hat gerichtet,
Seht, seine Buße nahm der Herr nicht an.
„Darum kein Trunk aus seinem Schlauch euch labe,Wascht ans dem Schlauch, dem er erlag, ihn rein,Und senket weit von jedes Frommen GrabeDes Sünders Leib fern in der Wüste ein."
Bald ruht der heil'gc Leib draus in der Halle,
Sein Antlitz waschen sie mit banger Scheu,
Und nun den Hals — da eilten plötzlich AlleZum strengen Abte hin mit Wehgcschrei.
Er fraget ernst: „Welch Unheil ist geschehen?"
Sie aber schrie'n: „Komm, schau das Wunder an,Zur Halle komm, Marinus anznschcn,
Die Unschuld sieh, der wir so weh gethan!"
Es folgt der Abt von ihrer Angst erschrecket,
Ein Ecce Homo scheint des Büßers Leib,
Doch als den Mantel von der Brust er decket,Spricht ihrer Unschuld Zeugin: „Sich ein Weib!"