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Und schwur dem Sterbenden in seine HändeDen Schwur, den seine ernste Lippe sprach:
„Ich schwere, mein Geheimniß bis znm EndeTreu zn bewahren ohne alle Schmach.
„Daß nicht die Schlange znm Berrath mich führeGleich unsrer Mutter einst im Paradies,
Die, weil sie öffnete dem Tod die Thüre,
Der Engel vor des Gartens Pforte stieß.
„Ja, mein Geheimniß, meinen Kranz, ich schwöre,Ihn bring ich unverletzt dem Bräutigam,
Daß rein mein Lied man in den Chören höreDer Jungfränlein, lobsingcnd vor dem Lamm."
Der Vater segnet sie, sein Geist entfliehet,
Den Leib legt man zur Auferstehung hin,
Und bei des Hügels Trancrblumen knicetMarina wie ein ernster Rosmarin.
Fortan die Brüder ehrten den GesellenAls eines edlen Baumes gute Frucht,
Auswärtige Geschäfte zn bestellen,
Wählt gern der Abt ihn wegen seiner Zucht.
„MarinnS! nimm die Geißel, leit' die RinderAm Wagen zu dein nahen Mceresport,
Und führ' Gctreid' uns ein für diesen Winter,Kehr' beim vertranten Wirthc ein am Ort.
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