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1 (1852) Geistliche Lieder
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Und gleich der Primel, die gebeugt zur ErdeDen Than dcS Himmels trinkt am Fclscnrand,Empfängt mm knie'nd mit kindlicher GebcrdeMarina Segen von des Abtes Hand.

Marina, die nun jenseit heil'ger SchwelleMarinns heißt, vom Vater treu belehrt,

Wird bald zum Meister in der stillen ZelleIn Schrift und Lesung und was Mönche ehrt.

Wie süß sang sie, das Jesukind zn grüßen:Lobsingt, uns ist geschenkt ein Kindelcin,

Mein armes Herz liegt dienend ihm zu Füßen,Denn alle Macht ruht ans den Schultern sein!"

Wie sinnreich schmücket sie zur KirchcnfeierDie Krippe kinderfroh, wie ernst das Grab,

Wie frcudigbnnt malt sic die OstereierUnd windet Blumen um des Abtes Stab.

Zur Wallfahrt zog zu ihr der Herbst, der WinterDer Lenz, der Sommer brachten Jahr für JahrAll ihre Schätze, schmückten wie die KinderFromm mit Marina Kirche und Altar.

Doch als sie selbst in reicher Jugendblüthc,Verhüllet zwar, doch voll von Dnft und Glanz,Mehr Schutz bedurfte, als daß man sic hüte,Flocht ihrem Batew sic den letzten Kranz.