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Nimm du fiirlieb; was Liebe mußte dichten,
Dies Lied von deiner zücht'gen Knust bewegt,
Sei schüchtern dir — die Liebe kann nicht richten,
Nur dulden, schonen, — an das Herz gelegt.
Doch Ernsteres thut noth, — Horch! — Weheklagen!Die Donau, die das Wiegenlied dir sang,
Droht wild des Eises Fesseln zn zerschlagen;
Ihr Kind, die Noth, wehklagt dem Strand' entlang.
Wir geben ihr das Lied um's Brob zu singen;Vergelt's Gott! — Horch, zn beten lehrt die Noth.Und wird das Mitleid ihr dein Bild auch bringen,Geht Bild und Lied vereint wie Kunst nach Brod.
O in der Liebe, welch ein heilend Fügen!
Der glühe Orient gibt dir ein Bild,
Das haucht der Noth aus warmen AthemzügenEin Schlummerlied in's Donaueisgefild.
Marina! hilf der Donau singen, wiegen,
Sieht sie die Noth, ihr ansgesetztes Kind,
Im Schlummer lächelnd dir am Herzen liegen,
Dann bricht das Eiö und thant dem Armen lind.