Legende von der heiligen Marina
Z u e i g n u n g.
An
den Historienmaler Eduard Steinte
ans Wien.
1841.
Wie Sankt Marina's heilige LegendeSo klar und rein, so ernst jungfräulich schonGebildet deiner Kunst nnschnld'ge Hände,
Sah manches Aug' gerührt ich eingestehn.
Und als auch mir dein Werk daS Herz bezwungen,Das stumm und hart nur selten Kunst gerührt,Hab' ich Marina's Lob für dich gesungen,
Der Heil'gen selbst ein höh'reS Lied gebührt:
Ein neues Lied, das unter HarfcnchörenDem Lamme Gottes, das auf Sion steht,
Die Jungfran'n singen und allein nur hören,
Die rein dem Lamm gefolgt, wohin es geht.