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1 (1852) Geistliche Lieder
Entstehung
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Und in meinem Herzen schauertEin betrübter, bitt'rer Bronnen;

Wenn der Frühling draußen lauert,Kommt die Angstfluth angcronncn.

Weh! durch gift'ge Erdcnlagcn,

Wie die Zeit sie angeschwemmet,

Habe ich den Schacht geschlagen,

Und er ist nur schwach verdammet.

Wenn nun rings die Quellen schwellen,Wenn der Grund gebührend ringet,Brechen her die bittern Wellen,

Die kein Witz, kein Fluch mir zwinget.

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Andern ruf' ich: Schwimme! schwimme!Mir kann dieser Ruf nicht taugen!

Denn in mir ja steigt die grimmeSündflnth, bricht aus meinen Augen.

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Und dann scheinen bös GezüchteMir die bunten Lämmer alle,

Die ich grüßte, süße Früchte,

Die mir reiften, bitt're Galle.

Herr, erbarme du dich meiner,

Daß mein Herz neu blühend werde!Mein erbarmte sich noch keinerVon den Frühlingcn der Erde.