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1 (1852) Geistliche Lieder
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Nimm hin den Gruß und Tank, du Namenlose,Im ird'schcn Traum, du himmlisches Gesicht!Und schläfst du schon in unsrer Mutter Schoose,

So falle dir aus meinem ernsten Kran;

Ein Opfer auf das Grab: die weiße diese!

Getrcnnet lebte fern ich von den MeinenIn strenger und nnmütterlicher Zucht.

Denk' ich der Zeit, seh' ich sich mir vcrsteincnDie Tage in des Lebens Blumenflucht,

Wie kleine Gärten zwischen steilen Mauern,

Die nie ein Sonnenstrahl hat heimgesucht;

Wo kalte Marmorkinder einsam trauern,

Die wilder Buchs und Salbei trüb umkreist:Ihr kennet Wohl des Knaben einsam Trauern!Ich fühlte elend mich und tief verwaist.

Du Schwester, die die trüben Tage theilte.

Du fühltest auch, was fremde Pflege heißt.

Den Genius, der früh bei mir verweilte,

Den sah ich dort zuerst, als unerkanntEr mir das junge Herz begeisternd heilte.

Da schmückt' ich mich mit einem blauen Band,

Und fesselt' mich mit goldpapierncn Ketten,

Trug einen Schäserstab in kind'scher HandUnd ans der Brust geweihte Amuletten.

Ein alter Scherbenhügcl war mein Thron;

Ich sprach: Wer will den armen Sclaven retten!Fürst, Schäfer war ich, und verlorner Schn,

Und sehnt' mich zn den zarten Wolkcnschafen,

Die durch den Himmel über'm Haupt mir floh'n.