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1 (1852) Geistliche Lieder
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Blieb mir ihr Haupt genüber aufgcrichtct.

Dann hört ich draußen: Harte Worte klangenBis eine milde Stimm' den Streit geschlichtet.

In unsre Kammer leise kam's gegangen,

Von Bette schlich's zu Bette, gab uns Küsselind segnet uns ans Stirne und auf Wangen.

Ich war der letzte. Heiße Thräncngnsse

Fühlt' ich aus Muttcraugcn auf mich fließen.

Ich wußte nicht, warum sic weinen müsse,

Ich traute nicht den Arm um sie zu schließen.

Und als sie aus der Kammer war geschieden,

Da mußten meine Augen Thränen gießen,

Da fühlte ich zuerst den Schmerz hienieden!

Ich betete:Maria, sei gcgrüßet,

So viele Thränen sie geweint!" und schlief in Frieden.

Viel war ich krank, kam wenig an die Sonne,

Die bunte Decke war mein Frühlingsgarten,Die Mutterpflcgc war mir Frühlingswonne.

Ich konnte oft den Abend nicht erwarten,

Wenn sie die Wunder-Mährchcn uns gesungen.Daß rings die Kinder in Erstaunen starrten,Und keines ist mir so ins Herz gedrungenAls von des süßen Jesus schweren Leiden,

Wie des Herodes Kindcrmord mißlungen,

Maria durch Aegypten mußte reiten,

Und was sie da erfuhr in schweren Nöthen.

Da focht ich in Gedanken gen die Heiden

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