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1 (1852) Geistliche Lieder
Entstehung
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Spricht er:Seht hin, Geliebte, seht es schwebetDer Luftball hoch, ich habe ihn erfunden!"

Dann wirft er sich im Bette, hoch erhebetDie Füße er, das Haupt hängt er nach unten.

DeS Fensters Schatten lag gleich einer LeiterAuf seiner Decke, künstlich eingewnndenErsenfzt er tief, und schlummert lächelnd weiter.

Auf eines Mägdleins Bette glatt gestrichenErglänzt' zur andern Seite Mondschein heiter;

Die Weißen Röcklein auf dem Stuhle glichen

Zwei Engeln, die ihr still zum Haupte wachten.Still war sic, bis der Mond von ihr gewichen;

Er senkte sich zur Erde. Sprünge machen

Sah ich ein Kätzlein schwarz beim letzten Bette;

Es spielte mit umhcrgcstreuten Sachen,

Ein Strumpfband war's und eine Blnmcnkette;

Und als der Mond am Bett hinauf gcschwebet.

Sah ich'S, als ob es glühndc Augen hätte.

Bang hob ich mich, und mir entgegen hebet

Das Mägdlein sich und sprach:Wie schön gesungenHat heut' die Amme, noch das Herz mir bebet:Frau Nachtigall, mein Herz ist mir zersprungen."

So sprach das Kind und legte still sich nieder.

Ich fühlte mich mit Weh und Lust durchdrungen,Ein stilles Feuer zog durch meine Glieder.

Oft hieß es mich empor nach ihr zu sehen,

Und immer hob ihr lockigt Haupt sie wieder.

Dann sprach sie Worte, mir nicht zu verstehen.

Gebetet war es, und es war gedichtet,

Und bis ich sah den Mond mir untergchcn.