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zum Theil mühsam aus deu ungeordneten Mauuscripteuherausgeleseu haben, in der Ueberzeugung, daß es am will-kommensten sein würde den Dichter ohne fremde Beimischung— selbst wenn diese hie und da etwas hätte klarer machenkönnen — in seiner Eigenthümlichkeit zu lesen.
So weit die aus seiner spätem Richtung hervorgegan-genen Werke von seinen frühesten Erzeugnissen entfernt zuliegen scheinen, so finden sich doch in diesen vielfache Anklänge,welche ans die in reiferem Alter betretenen Bahnen seinesGcmüthslebeus hindeuten, und ein Grnndton, Altes undNeues vermittelnd und verknüpfend, zieht sich unverkennbardurch alle seine Werke.
In den Romanzen feiert die Herrschaft über die Sprachein dem wundersam kunstreichen Strophenbau, wie er kaumirgendwo bei einem deutschen Dichter gesunden wird, ihrehöchsten Triumphe. Die durch Hunderte von Strophen durchgeführten Doppelassonanzen sind mit so überraschender Leich-tigkeit behandelt, daß die überwundenen Schwierigkeiten kaumbemcrklich sind, und der gewählte Ausdruck gerade als der-jenige erscheint, der ungesucht und fast nothwendig demGedanken sich darbot. In dieser vollkommenen Durchdringungvon Stoff und Form werden diese leider unvollendet geblie-benen Dichtungen nicht leicht ihres Gleichen finden.
Ucber diese Romanzen, in welchen himmlische Reinheitund dämonische Verruchtheit in den schneidendsten Gegensätzen