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Aus meiner Furchen harter Wellenspur
Steigt Leben; was der Winter streng verschwiegen,
Liegt auf der Zunge mir. Mein volles HerzKann ich kaum bergen bis zum lieben März!
Doch nehm ich mich bei meiner Lust in AchtUnd halt hübsch still den Frühling auf dem Schooß.
Es tobt herum die tolle Fastenacht;
Wie leicht könnt er mir einen bösen StoßVon einem Faschingsgecken kriegen,
Daß er im März noch in dem Bett müßt liegen.
Nein, lieber in die Kirche mit dem jungen Jahr,
Zu opfern dort ein zartes TaubenpaarMit Gottes Mutter. Wären alle Kerzen,
Die brennen sollen durch die ird'sche Zeit,
Entzündet heut' an reinem Muttcrherzen,
Und in dem Dienst der Liebe eingeweiht!
Auch weil ich merke, daß ich vorlaut bin,
Zn prangen mit den Freuden dieser Erde,
Beug ich mein Haupt dem Aschcnkreuze hin,
Gedenk, daß Staub ich war, Staub wieder werde.
Und so geziert tret schüchtern ich entgegenDem heiligen Blasius, und nehm den SegenUnd dich Veronika, die mir das BildDes Sühners zeigt, von Dornen scharf umwunden,
Nehm gegen den Versucher ich zum Schild;
Mein Wahlspruch wird: „O Haupt voll Blut und Wunden!"Und so bereitet geh ich durch die TageUnd fleh: „Sanct Agatha gib heile BrustFür meinen Frühling, den ich heimlich trage,
Gib Dorothea Rosen, meinem Kind, zur Lust,