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2 (1852) Weltliche Gedichte
Entstehung
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586
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Du mein fein, rein, lind Kind,

Du gut Blut, treugemuth Försterbräutchcn!Sehnsucht, Schwermuth, Wehmuth,

O wie schwüle Gefühle fühleIch im kleinen Herzen,

Daß ich stolz in DemuthRecht im GluthgewühleMir den Muth erkühleUnd in bittern Schmerzen!

Schluß-Chor d cs Frühlings.

Der Liebe Streit," sprach Nachtigall,

Ist der Versöhnung Wiege;

Sie wiege durch Schall und durch Wiederhall,

Und keiner wisse wer siege,

Bis schaukelnd und gaukelnd neue Lust

Die Lieb aus dem Herzen sich legt an die Brust!"

So mmcr-Chor.

Die Au ist voll Glanz,

Nun geht's an den Tanz.

Mit Sichel zieht MichelUnd Grethel und Hans!

Nun schneidet und breitetWer will und wer muß;

Wenn Grethel ausgleitet,

Kriegt Hans einen Kuß,