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2 (1852) Weltliche Gedichte
Entstehung
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Bis nieder in den Abgrund dringt sein Segen,

Den frommen Keimen all wird Heil bekannt,

Die sehnsuchtsvoll in Winterschlaf gelegen,

Sie stehen auf mit ihm, der auferstand!

Alleluja! singt es in allen Chören

Und noch ein andres Grüßet: läßt sich hören!

Wenn Sauet Gregor die Kinder durch die WiesenLobsingend führt, Sanct Gertraud zu begrüßen,

Da wird das Feierlied oft zum Getümmel,

Die Hände heben sie und schrei'n zum Himmel:Storch, Langebein, hast du auch dran gedachtUnd zu dem Frühling Spielwcrk mitgebracht?"Drum heiliget ein treues Paar sein Haus,

Uebt Gastfreiheit; wo deutsch ein Schornstein rauchtGibt's über'm Dach kein schön'rcr Giebelstrauß,

Als Storchenbau. Ja treue Ehe brauchtAls Glücksrad dieses Rad von Reisern kraus,

Und wenn die Sehnsucht in dem Frühling haucht,Da klappert's, und besorget für den FremdenNäht Mütterchen ihm Bettchen, Mützchcn, Hemden.Nimm dieses deutsche Scherzwort, das dich grüßet,Zu frommen Ohren auf, sonst ist verrathenDer Monat aller Grüße, der sich schließet:Gegrüßet seist du, Jungfrau voller Gnaden!"Sieh, weil der Winter nun wird auSgefegt,

So bracht ich euch den buntgeschmückten Besen,

Der spät noch pädagog'sche Früchte trägt,

Wie ich in dem Kalender Hab gelesen.