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2 (1852) Weltliche Gedichte
Entstehung
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576
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Dir ein Liebeslied,

Dein Deccmbcr blüht!

Unter deinem Kranz hervorSpitze Braut die Ohren,

Horch auf unfern Chor,

Daß nichts geh' verloren!

Aus gutem RathSchaff gute That!"

Da stehen sie nun in einer Neih',

Als ob hier Kalendermacher Hochzeit sei;

Ich will sie malerisch, ich will sie gruppirt,Zusammengcdreit, auseinandergeviert;

Denn Schlegel spricht:Wer Drei in Vier gefunden,Dess' Blick wird in dem Centrum erst gefunden!"

Aber ihr verstehet nicht, was er spricht,

Darum erkläre ich euch, ich versteh' es auch nicht!

Ihr habet gefreit, das war hohe Zeit,

Hochzeit, zusammengepaart, zusammengezweit;

Aber aller guten Dinge sind doch drei,

Gott stehe dem holden Brautpaar bei,

Das Dritte wird ihnen unter gutem ZeichenAus dem himmlischen Kalender dann steigen.

(Die Monate treten in die Jahreszeiten zusammen.)

Da könnt ihr sie Alle dreiweis nun sehen,

Es ist, als ob vier Drillinge hier stehen,

Der Erste heißt Frühling März, April und MaiBringen Lust, Liebe, Blüthen und Narrethei;