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2 (1852) Weltliche Gedichte
Entstehung
Seite
477
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Dein Herz, wie war es da,

Daß du nicht trauertest,

Viel Schmerzen waren in dir,

Aber du wärest größer als Schmerzen,Wie die Liebe, die süßer istAls all ihr Schmerz.

Und die Armuth, der du gabst,

War all dein Trost,

Und die Liebe, die du freundlichAndern pflegtest,

War all deine Liebe!

Einsam ging ich nicht mehr,

Du warst mir begegnetUnd blicktest mich an

Scherzend war dein Aug',

Und deine Lippe so tröstend

Dein Herz lag gereiftIn der liebenden Brust.

Freundlich sprachst du:

Nun ist bald Abend,

Gehe, vollende,

Daß wir dann ruhenUnd sprechen vom Tage!"

Wie ich mich wendete

Ach, der Weg war so schwer!Langsam schritt ich,

Und jeder Schritt wollte wurzeln,