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2 (1852) Weltliche Gedichte
Entstehung
Seite
279
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Die Wunden; sie weinen,

Da muß ich mich sehnen,

O liebliche Lieder!

Es sind eure ThränenAuch immer die meinen,

So such ich und findeDie süßen Gedanken,

Und binde und windeSie träumend in Schranken,Und irre die PfadeDer LuftlabyrintheBis hin zum Gestade,

Wo unter der LindeDie dichtende GnadeDem liebenden KindeIm geistigen BadeSo leuchtend, so lindeErkühlet die Gluth,

O selige Fluth!

O trunkener Spiegel,

Der schimmernden Glieder,Du küßtest das SiegelDer lieblichen Lieder!

Wie war dir zu Muth?

Und wie ich so sehne,

Da lockt die Sirene;

Komm nieder, komm nieder,Hier hat sie geruht,

Hier duftet der Flieder,