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2 (1852) Weltliche Gedichte
Entstehung
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260
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Alles lieben oder Eins lieben All-Eins,

Still folgt die Liebe deinen Schritten,Denn alle Lust und alle Pracht,

Die dich ergötzt in Kunst und Sitten,

Hat sie ja selbst für dich erdacht.

Ich darf nicht rings umher mehr blicken;Der Farben Gluth, der Formen Zier,Der Lüfte Wehn, der Blumen NickenIst all für dich, kömmt all von mir.

Es wird kein stolzes Schloß gebauet,

Es wird kein edles Bild geschnitzt,

Die Liebe hat es durchgeschauet,

Die Liebe hat hindurch geblitzt.

Weil du in Vielem liebst zu leben,

Hab Vieles ich dir herbestellt,

Als Gott der Liebe sich ergeben,

Da kamst du selbst mit sammt der Wclt-

Da kam auch ich mit meiner Liebe,

Und alle Kunst und aller Sinn,

Und daß ich wüßt wo Alles bliebe,

Trug ich es zu der Eineu hin.