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Gib, o Fels, ihm eine Stimme,
Flnst'rc zu ihm fromme Quelle,
Welchen Gipfel er erklimme,
Daß sich ihm das Herz erhelle.
Stilles Röslein aus dem StraucheIhm mit trauten Augen winke,
Klarer Lilienkelch, o haucheSüß ihm zu, daß Trost er trinke.
Ist ein Heiland wo geboren?
Heil'gc Nacht Kometen schwingendZeig den Pfad, den er verloren,
Ihn gen Bethlehem hinbringend.
Stumm bleibt Fels und Thal und Bäume,Blumen duftlos, Quell ohn' Klarheit,
Und sein Schlummer ohne Träume,
Und sein Wachen ohne Wahrheit.
Und er sitzet bei den Weiden,
Läßt die traurigen GedankenWie verwaiste Lämmer weidenUnter wilden Ephenranken.
Als ihn auf dem nahen Grunde,
Den ein dichter Nebel decket,
In der stillen AbendstundeLaut ein Hirtenspiel erwecket.