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2 (1852) Weltliche Gedichte
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„Ich bließ die Flöte, ich flocht den Kranz,

Ich ging ihr Blumen zu pflücken,

Ich wollte sie zum AbendtanzAls meine Buhle schmücken.

Treulieb, Treulieb ist verloren!

„Da hört sie ein schallendes Jägerhorn,

Da thät sie die Öhrlein stellen,

Und schwang sich hinüber durch Distel und DornUnd folgte dem Waldgcsellcn."

Treulieb, Treulieb ist verloren!

Ich träumte hinab in den dunklen WaldAuf engen Felsenstufen,

Und habe mein Liebchen, daß es schallt,

Bald hier, bald da gerufen.

Treulieb, Treulieb ist verloren!

„Mein lieber Jäger nun sage mir,

Hast du mein Lieb gesehen?

Sie wollte in das Waldrevier.Zu Hirsch und Rehen gehen."

Treulieb, Treulieb ist verloren!

„Treulieb lag heut in meinem ArmIm Schatten kühler Eichen;

Wir herzten uns, es ward ihr warm,

Sie ging in's Bad zu steigen.

Treulieb, Treulieb ist verloren!