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2 (1852) Weltliche Gedichte
Entstehung
Seite
149
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Der Mond schenkt einen Zaubertrank,Er wird uns leicht berauschen.

Der Nachtigallen süßen Zank,

O laß ihn uns belauschen.

Ru ku ku ku kuh, Nu ku ku ku kuh,O, Turteltaube, nun schweige du!

O Zauberei verbuhlter Nacht,

Wie süß die Quellen flüstern!

„Dort, wo der Mond im Spiegel lacht,Bin ich zu baden lüstern."

Ru ku ku ku kuh, Ru ku ku ku kuh,

Die Faunen sehen schelmisch zu.

Mein Kind, zieh nur dein Hemdlein aus,Ich drehe dir den Rücken.

„Ich mache schon die Wellen kraus,Komm, theile mein Entzücken."

Nu ku ku ku kuh, Nu ku ku ku kuh,

Wie schnell herum dreht er sich nu!

Mein Kind, du schwimmst ja wie ein Fisch,Kaum trau ich meinen Augen! —

„Steig ein in's Bad, so kühl und frisch,Ich lehr dich untertauchen."

Nu ku ku ku kuh, Ru ku ku ku kuh,

Wie schnell eilt er dem Master zu!