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2 (1852) Weltliche Gedichte
Entstehung
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Und um's Gestein erbraust der Fluß,

Ein Spiegel all dem Überfluß,

Er nimmt gen Abend seinen Lauf,

Da thut das Land sich herrlich auf,

Da wandelt fest und unverwandtDer heil'ge Rhein um's Vaterland,

Und wie ans Vaterland ich dacht

Das Herz mir weint, das Herz mir lacht,

Setzt nieder mich auf einen Stein,

Als war ich auf der Erd' allein,

Das steinen' Bild von Frau MinervenThat zu mir her ein'n Schatten werfen,Ich sah den Helm, ich sah den Speer,

Die Augen waren müd und schwer,

Recht innerlich geheim mein Denken,

Ein Schlummer thät sich niedersenken,

Der Mond hinter ein Wölklein trat,

Ein Traum mich auch umgeben hat,

Ein' seltsam Zwiesprach ich vernimm,

Karl Theodor's Bild erhebt die Stimm'.Karl Theodor.

Frau Pallas, sagt, was will man heutMit all dem Schießen und Geläut?"

Pallas.

Karl Friederich ist krank gewesen,

Wir danken Gott, daß er genesen."

Karl Theodor.

Wir, sprichst du, bist du auch dabei,

Ich glaubt', dir wär's ganz einerlei."