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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
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648
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648 Von den Wunderwerken.

und Ungeziefer in Egypten, Exod. 8. die vielen Heuschrecken,Cap. lo. die Egyptische Finsterniß, ibi6. und zur Zeit des Lei-dens Christi, Match.26,45. dieWolcken- und Feuer-Säule,Exod. iz, 21. das süß gemachte bittere Wasser zu Mara t),Cap. 15,2z. 25. wie auch die ungesunde Quelle zu Jericho,2 Reg. 2,19 - 22. die Quellen in der Wüsten, Exod. 17, 6.Num. 2O, n. die Menge Wachteln, Exod. 16, iz. die blühen-de Ruche Aaronö u), Num. 16, 8. die »»veralteten Kleiderder Kinder Israel, Deut. 8,4. der Manna-Regen in derWüsten ?c), Exod. 16. die Kühe der Philister, i Sam. 6,7, 9. i2. die umgefallene Mauren zu Jericho, Jos. 6, 20. diegrosse Dürre zu Ella Zeiten, i Reg. 17, i. die VersorgungElla durch die Raben ^), v. 6. der Stern der Weisen 2),Match. 2,9. die Schwängerung eines erstorbenen Leibes, z. E.der Sara, und der alten Elisabeth; die Verwandelung desWassers in Wein 9), Jos. 2,9. die Verdorrung des Feigen-baums, Match. 21, 19. 2o. die plöhlichen Straf-Gerichteund Plagen, z. E. mst Blindheit, Gen. 19, n. Acc. iz, n.

Pestilenh,

r) Ibia.

Daß durch Kraft des Feuers -ke Gewächse oft dergestalt gezwungen odergetrieben werden können, daß sie in einer Nacht Blatter, Blüthe, auch wohlFruchte zeigen, ist eine aus der Erfahrung bewährte Kunst; baß aber einduner Stab, wenn er bloß auf ein Bret niedergeleget wird, solches thun muß,ist ein Göttlichs Wunder.

>v) Kleider können zwar, wenn sie geschonct und nicht viel getragen wer-den, lange Zelt gut erhalten werden; wenn sie aber 40. Jahr lang beständigauf dem Leibe getragen werden, und nicht reisten noch alt werden, so ist es einWunder, wie hier den Kindern Israel, unter andern geschehenen Wunder-wercken, ausdrücklich zu Gemüthe gefuhret wird. Oonk. Deut. 29, 5.Neh. 9, 21.

x) Es ist zwar der Manna-Thau auch natürlich, und fällt noch heute zl,Tage tn Italien, so aber mit dem Manna in der Wüsten gar nicht zu vergleichenstehet, siehe Bibl. Phys. II. Th. c- 5 . §14. conf. 82!. OeMnx. Obterv. L.k.z,n. 7.1'. 58 öurmsn. in Lxocl. k6.

. 7 ) Dieß geschahe nicht von ungefehr, wie man wohl Exempel hat, daß Ra-ben und andere Raub-Vögcl öfters Brodt, Obst, lebendige Thiere »nd Fischevor jemanden haben niederfallen lasse». Siehe Bibl- Ph»s. V. Th. 2. Abschn.c. 7. p. 5Z2.

Es erscheinen öfters neue Sternen, aber nicht auf solche Weise, wie die-ser war. Siehe Derbsms ^itro - 'l'd^oIvA. 1^. 2. L. z. p. 41. sch

a) Daß dieß anf eine gantz übernatürliche W 'ist geschehen, geben alle Um-stände, Denn sonst ist es eine gantz natürliche Sache, daß in dem Weinstocke

' jährlich