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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
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649
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Von den Wunderwerken. 649

Pestilenh, Exod. 9, z. bösen Blattern, v. 9. heimlichenSchaden, i Sam. 5, 6. Aussatz, Num. 12, io. 2 Reg, 5, 27.schnellen Tode, 2 Sam. 6, 7. Act. 5, z. io. conf. 1 Sam. 6,

i Reg. 15,24. c. 20,56. 2 Reg. 1, io. c. 2,24. Lev. io, 2.die geschwinde Heilung so vieler Aussätzigen und andererKrancken; der Gesundheits - Teich Bethesdab), Jos. 5, 2.5. 4. die Vertreibung der Schlangen und Ottern, Marc. 16,;8. Act. 28,5. das unschädliche Gift, 2^9.4,40.41. Marc.16,18. die mancherley Sprachen, v. 17. Act. 2, 4. n. die Er-rettung aus der augenscheinlichen Lebens-Gefahr, z. E.Davids von Sauls Händen, 1 Sam. 2z, 25-23. Danielsvon den Löwen, Dan. 6, 22. Petri aus dem Gefängniß, Act.12,7. So viele wunderbare Siege, z. E. des Iosua; derRichter, Iud. 7,19. sq. Jonathans und seines Waffen-Trä-gers, 1 Sam. 14, 6. Davids, 2 Sam. 5,24. 25. der KönigeIsrael und Juda, 2 Reg. 7, 5. c. 19, 55. 2 Chron. 14, 9. sq.des Judä Maccabäi und seiner Bruder, rc« und dergleichenwunderbare Begebenheiten mehr, in welchen sich die besondereFürsehung Gottes, nach einer ausserordentlichen inüuen?,coricurlu oder Würckung zum Besten der Menschen hervor-gethan.

§. 7. Nun wäre noch übrig, ein jegliches der bisher erzehl-ten Wunderwercke besonders vorzunehmen, und dessen Wahr-heit und Gewißheit aus lauter besondern, und bey jedemWunder allein vorkommenden Umständen zu retten und zu be-stätigen, auf die Weise, wie Herr Friedrich Wagner, Past.und Inspect. zu Nauen, mit dem ersten Wunderwerck Jesu,

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jübrliH Wasser in Wem verwandelt wird L Denn der Weinstock nimmt dieFeuchtigkeit der Erden, welche natürliches Wasser und besonders Regen-Wasser ist, vermittelst der Wurtzel an sich, und solche wird in dem Weinstockund der Trauben, vermittelst derselben Struktur und der dabey concurriren»den Lust und Sonnen-Hitze, rc- dergestalt präcipitirt und älterirt, daß endlichWein daraus wird. Und dieses ist ein wahrhaftiges Wunder der Natur, dessenArt und Weise niemand so genau determiniern und expliciren, vielwrnigcr nach-machen kan- Freywill. Heb-Opff- z6. Beytr. tz. zi p. 544- sss. l>) Mch hier r .igen die Umstände, daß die gesundmachende Kraft des WasserKm diesem Teiche von denen natürlichen warmen Bädern und Gesundheit-BiMnen gar weit unterschieden gewesen-