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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
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Von den IVunderwercken.

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klären wollen, können damit nirgend auskommen >v), son-dern müssen allenthalben übel anlauffen x).

6) Gleichwie Gort Himmel und Erde, und alles was dar-innen ist, aus nichts erschaffen, wie uns solches der Glaubenicht aber die Vernunft verstehen lernet, Eör. n,z.alsohaterauch viel Wunderwercke ohne Beyhülffe oder Mitwürckungder natürlichen Ursachen ausgerichtet, und eben damit bewie-sen, (i) daß er an die Mittel und Werckzeuge nicht gebundensey, (2) daß wir nicht an den Mitteln kleben bleiben, noch inErmangelung derselben verzagen sollen. Also haben z. E.Moses, Elia und Christus 40 Tage und Nacht ohne Speiseund Tranck gelebet: die Kinder Israel giengen trocken durchdas rothe Meer; sie dursten auch in der Wüsten nicht säen,erndten, Brunnen graben, u. d. gl.

7) Gott bedienet sich wohl zuweilen einiger erschaffenenDinge als Neben-Ursachen zu den Wunderwercken )^), abernicht, als wenn derselben endliche und natürliche Kräfte vor sichhinlänglich wären, dergleichen Würckungen hervorzubringen,oder etwas dabey mit auszurichten, sondern nur die Fürtreff-lichkeit des WunderwerckS desto mehr vor Augen zu stellen, unddesto grösser Nachdenckcn bey den Zuschauern zu erwecken, daßsie den Finger Gottes erkennen, und den Herrn fühlen undfinden möchten, Act. 17,27.

8) Was die Kräfte der himmlischen Cörper, oder Constel-lation und Einfluß der Sternen betrifft, so ist solches eine in derPhilosophie ganhungegründete Sache, und der bekannte undunleugbare Einfluß der Sonnen und des Mondes, ist garnichtzulänglich oder kräftig, z.E. zur Erweckung der Todten, Aus-treibung der Teufel, rc. zu geschweige», daß solche Wunderüberall und noch allezeit geschehen müsten, wenn es auf die Con-stellation und den Einfluß der Gestirne ankäme 2).

Rr z §.4.Der

v') Davon siehe zur Probe im Bibl. Ps)ss. was z. E. von dem Regen derSündfluth: dem Feuer - lind Schwefel-Regen: vom Durchgänge der KinderIsrael durchs Meer: von dem schwimmenden Eisen: von den Raben Eua,u. a. m. wortert worden. x) vicl. NsmbscK. I. c. p. 484. S. oben

r-4 ;.Sc 4 . l). 622. 7.) S. frevwill. Hebopff.Beytt-S 75. l>. 640. lq.