Druckschrift 
Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
Seite
619
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Von den V)underwercken.

hts, Unbegreifliches, das man nicht erkennen oder sagen kan,oder darf, Sap. 6, 24. 1 Cor. 14, 2. c. iz, 2. und wird dasWort in Heil. Schrift genommen so wohl im bösen Verstände,von dem Geheimniß der Bosheit überhaupt, 2Thess. 2, 7. unddem Geheimniß der Babylonischen Hure besonders, Apoc.i7,als vornehmlich in gutem Verstände, entweder für einige ^Hauptstücke derChristlichen Lehre insonderheit,z.E.die Mensch-lverdung des SohnesGottes,i Tim.z,i6.die geistliche Vermäh-lung Christi mit den gläubigen Seelen, Eph.z,Z2.die Verwan-dlung der lebendenMenschen zurZeit derZukunft Christi,iCor.r;, 51. das Geheimniß des Creutzes, 1 Cor.2,7. Job n, 6. oderfür die gantze Christliche Lehre insgemein, als Geheimnisse des.Reichs Gottes, Match, ig, n. Marc. 4, n.Luc. 8, io. Geheim-ri/'ssc Gottes, i Cor. 4,1. Col. 2,2. Geheimniß Christi,Eph. z,4. Col. 4, z. Geheimniß seines Willens, Eph. i, 9. Geheim-H des Evangelii, Eph. 6,19. Geheimniß des Glaubens,iTim.z,9. weil solches alles der Natur unbekannt und verbor-gen, und allein aus göttlicher Offenbarung und Erleuchtung> des Heil. Geistes erkannt wird, Match. 16,17. Dan. 2,27.28.Zv. Amosz,7. Eph. 1,9. c.Z,Z.z. Col. 1,26.27. Deut. 29,sy. Ps. 25,14. Weil Nun vornehmlich in zweyerley Msichken"ms etwas verborgen, oder unbekannt, oder unbegreiflich ist:

Einmahl

einen klaren und deutlichen Begriff haben, z. E. bey dem Geheimniß von derAuferstehung der Todten, können wir klarlichdarthun was auferstehen soll?reinlich nicht die Seelen, sondern die Leiber; nicht der Thiere^ sondern derMenschen; nicht der Lebendigen, sondern der Verstorbenen; nicht allein derFrommen, sondern auch der Gottlosen. Mir können sagen, welcherlei, Leiber?Aml.dieLeiberchie wir hier gehabtchicht fremde; unverwesiliche,nicht verweß-

liche,rc. Wir können sagen, durch wessen Kraft? nemlich Gottes, nicht unsere«ig-ne, noch der Engel ? zu welcher Zeit ? nemlich am Ende der Welt; ;u wasEnde? nemlich,daß sie sollen mit denSeelen wieder vereiniget werden,zur ewl-M Seligkeit oder Verdammnis', und was dergleichenttmstande und deutlicheMerckmahle mehr sind: aber bey dem allen Wt es doch an eurem vollstanbt-m und abaavaten Begriff, was die Art der Möglichkeit betrifft, oder wie magsolches zugehen ? sonst schicket sich die vorgesetzte Beschreibung der Geheimnis-se/aufaüe und iede Sorten der Geheimnisse, nicht nur Theologische, somer«M Natürliche, Politische, Oeconomische, u. a. m. Siehe davon wett-laustigen Unterricht, F. Wagners, in freyivilligen Heboxffern zs und 40