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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
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Von den Wunderwerken

iiZnum, Zeichen, weil sie Siegel der wahren göttlichen Lehresind, Zoh. z, 2. 2) prodigium, porrenrum, ollen- ^ <

rum, ein wunderzeichen; und Lm Griechis. ^e^src, llgnum» ^porrenrum, gleichsam was neues u. ungeMohnliches, weilsie den gewöhnlichen Laufund Ordnung der Natur übersteigen, ^Exod.7,z.Jer.Z2,2O.2i. Act.6,8. -77«^^«, seltsame Dtn-ge, Luc. 5,26. weil sie in der That übernatürliche neue u. unge- ^ s.ßwöhnliche Dinge seyn, welche mit menschlichen Verstände nichtmögen begriffen werden: Kräften, oder gewaltige '

Thaten, Matth. 7,22. c. 11, 2o.2r.2z. Act. 6,8. c. 8, rz. c. 2,22. ' 7 ^2 Csr. 12,12. weil GOtt seine allmächtige Kraft ausserhalb ? .der gewöhnlichen Ordnung dadurch zu erweisen pfleget. Sie ^^heissen GOttes Finger, d. n eine kräftige WicckuNg göttlischer Allmacht, Erod. 8,19. Luc. 11,20. Der Apostel Paulusnennet dieWunderwerckeoder übernatürliche und aufferordent- ^ ^liche Wirckungen des allmächtigen GOttes überhaupt<n/-2)geistliche Gaben, 1 Cor. 12, i. c. 14,1. und?rv5Ü^sLrsr,Geister, v. 12. conf Ioh. 7, Z9. Act. 19, 2. und ^Vku^srrsc

8pirirus 8. clillriburiones, Austheilungen des ^Heil. Geistes, Ebr. 2,4. weil sich der Heil. Geist dadurch sehe ^ichnimercklich und empfindlich offenbaret, alles wircket, und solcheseine Wunder-Gaben einem ieglichen mittheilet, nachdem er ^ lömwill, i Cor. i2, it. Ämrer,

§. z. Damit man nun von der Beschaffenheit der Wunder- Ämwercke sich einen deutlichen Begriff machen könne, ist vor allen ÄlenDingen nöthig, eine genaue Beschreibung davon zu geben. ÄlWEs sind aber die Meynungen davon unterschieden 0); denni) einige setzen das formale, d. i. das Wesen, oder eigentliche ^Beschaffenheit eines Wunders bloß in der Außerordentlich- ^keit,und verstehen dadurch solche ungewöhnliche,uNgememe undseltene Wirckungen der Natur, die man nach den gemeinen ^und bekannten Regeln der Bewegung nicht zu erklären weiß, ^und welche besonders der Pöbel darum für Wunderwercke, oder

Wirckungen einer übernatürlichen Kraft anflehet, weil er dieNatur und deren Vermögen nicht verstehet. Diese unrichtige

und

«) Siehe freywillige Hebvpfer, 4Z.Seyttag p. »q»