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Von den Fischen.
Metscheid oder eines fürs andere genommen, Ps. 74,1z. 14. Es.27, i. weil der Crocodil allerdings Drachen-Gestalt hat, und5lso mit Recht ein Meer-Drach genennet wird, womit auch derKönig in Egypten, in dessen Lande der Croeodil, als ein eigenesWasser-Thier,sich aufhielte, verglichen wird, Ezech. Z2,2. c. 29,z. * zu gefchweigen, daß die Talmudisten den Crocodil eben-falls mit dem Nahmen Leviathan benennen f. Das Arab.Stamm-Wort, heist bleuere, in ipirri-! le dre-
ien, wenden, und in einen Kreiß schlingen, und bedeutet dem-nach Leviathan eigentlich ein Thier, das gleich einem Drachenallerley Drehungen und Wendungen zu machen weiß, und alsobald eine schlechte bald krumme Schlange heist, Es. 27,1« Nunfolgt die Beschreibung beym Hiob,!. c.v.2o. Ranft du denLemathan ziehenmit dem Hamen, und seine Zunge miteinem Strick fassen ? d. i. Weit der Crocodil keine bewegli-che Zunge hat, sondern dieselbe in einer dicken, starcken, unbe-weglichen Haut, an dem untern Kiesel fest sitzet, oder klebet, da-mit ihm disselbige nicht hinderlich sey,dasjenige,was er erschnap-pet, in geschwinder Eil, herunter zu schlucken; so ist hiemit klar,daß dieses Thier nichtkan und wird mit seiner Zunge nach demAngel schnappen, und folglich keiner dasselbe mit dem Hamen ander Zunge fangen kan.
Vers 21. Ranft du ihm einen Angel an die Nasen le-gen, und mir einer Stachel ihm die Backen durchboh-ren? oder: kanst du ein Seil aus Binsen geflochten, als einNasenband ihm an die Nasen legen, und also fangen oder an denKieseln aufgehangen neben dir Herschleppen, wie andere kleineFische? In denen Iclemoires äe 1'^rrrerigus 8epterrtrionalscillkgl-on cle Irr Ickonton P-4Z. liefet man, daß die Wilden denCrocodil lebendig fangen, also, daß sie ihm dicke Seiler vonBaum-Rinden gemachet, mit einem lauffenden Letsch an denHals werffen, also auch um den Leib, und an die Füsse, hernach,nachdem sie sich seiner bemächtiget, zwischen io oder 12 Pfäleeinsperren, fest anmachen, umwerffen und schinden **.
Pp z Vers
* Vill. 1 . c. c. 18 . P- 7 Y 5 - k td. p 794-
* VicZ. beyenclir:. kU^s. 5, p. 448 ,