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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
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Von den Fischen.

zwey Floß-Federn, jede drey Ellen lang, und auf dem Rü-cken noch eine viel längere Floßfeder, der Schweifs aber er-streckte sich aussieben Ellen: der Bauch aber hatte kerne Pro-portion mir den andern Theilen des Leibes, weil er im Um-fang 14. Ellen begriff, und 14- Junge im Leibe hatte, daher eSein Weiblein gewesen; über dieses hat man in dem Leibe einegrosse Menge von andern Fischen gefunden, auch einen halbenMenschen-Kopf, welcher noch Haare gehabt, sammt einemHeil des Rückens, daran noch die Rippen waren und beydeSchienbeine, als Stücke eines ohnlängst zuvor jähling von ei-nem solchen Fisch verschlungenen Fischers. Eben also hat man

zuMaßilien einmahl ein solches Ungeheur geöffnet, und darin-nen einen ganhen gewapneten Mann gefunden *. Demnachist nicht unglaublich, daß nach vieler grundgelehrter MännerMeinung, der Fisch, welcher den Jona verschlungen, ein sol-chcr Lanis LaroliariX oder Fisch-Hund gewesen, und also dieWorte des TextS in ihrer eigentlichen Bedeutung bleiben, daßder Prophet in dem Bauch des Fisches, wiewohl durch einWunder des Höchsten drey Tage und drey Nacht lebendigerhalten worden, Ion. 2, i.

§. 17. Der Meer-Ochs, See-Auhe oder Vkil-Pferd,Hippopotamus, ist ein vierfüßig Thier, das beydes auf Erdenund im Wasser lebet, vornemlich in den gröffesten Flüssen Afri-ka, als in dem Nilo, Nigro und Zaire, wie auch dem Fluß JndoinIndien, wiewohl es nicht schwimmet, sondern im Wasser ge-het, wie der Otter und Biber. Davon hat Iliovenot Voya§.

c. 72. folgende Beschreibung: dieses Thier war braunerFarbe,von hinten zu fast gleich dem Büffel, doch mit kürhernund dickern Schenckeln, an Grösse gleich einem Kameel, dasMaul dem Ochsen. Der Leib war doppelt so groß als einesAchsen, derKopfgleich einem Pferd, selbst an Grösse. Es hattekleine Augen und Ohren, dicke, runde Beine,jedes in vier FingerMheilt,wie das Crocodil, einen kleinen Schwanh wie der Ele-phant, auch wenig oder gar keine Haare aus der Haut z In demuntern Kinnbacken vier starcke, einen halben Schuh, langeZäh-

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* Viö. ber grsHafftlgte Lscrersl-lu», Vol. !V.P