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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
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Vor; den Fischen.

Lutherus hats gegeben schlechte Schlange. Es werden abermit dem Nahmen der Drachen oder Schlangen, auch dieMeer-Wunder genennct, Amoö 9,5. *

H. 15. Der Fisch, so den jungen Tobia beym Fluß Tygrisverschlingen wollen, wird auch re^<-§, ceM8, ein Wallfisch ge-nennet, Tob-6,2. weil aber dergleichen auch in den grössestenFlüssen nicht befindlich, muß eine Art der grössesten Strom-Fische,oder die in denLand-Seen sich aufhalten,dadurch verstan-den werden, unter welchen der tVelß, ssluru8, wegen seinerGrösse, ungeheuren Kopfs und weiten Mauls den Vorzug hat,wie denn derselben in der Oder einige gefangen werden, die zweyoder drey Ellen lang sind; und ist der Welß ein starcker Raub-fisch, der alle Fische ohne Unterschied angehet **.

§. 16. 0 .u-c 1 inri 38 » der Fisch-Hund, ist eine Art Unge-heurer Fische, oder Meer-Wunder, und ist zweyerley Gat-tung : Die von der ersten Sorte find 12. bis 16. Schuh lang, ha-ben einen so grossen Rachen, daß darinn ein fetter dicker MannPlatz hat, sie führen im Maul drey reihen starcke und spitzige-Zahnc, und wiegen gemeiniglich etliche Centner. Bey derandern Art findet man einen breiten Kopf und Rücken, aucheinen fast noch weitern Rachen, als bey den vorhergehenden,wie denn der Halst so geraum ist, daß ein Mann mit Süffelnund Sporen unangestosscn hindurch kommen kan. Sein Maulist mit sechs Reihen schwerer und wie eine Säge ausgefeilterZahne besetzt, mit welchen er nichts lieber, als Menschen-Fleischund Knochen zermalmet, weswegen er auch von ^.ristoteleein Menschenfresser genennet wird, der denFischern sehr nachstellet ***. Dergleichen ist nur neulich imJahr 1721. von den Neapolitanischen Fischern am Meerstran-de bey der Magdalener Brücke gefangen worden, der 20. El-len lang gewesen, bis 40. Centner schwer befunden worden rdie Weite des Rachens ist ungemein und entsetzlich gewesen, mitdrey Reihen Zahnen besetzt, wie eine Säge gestalt: Er hatte

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* N^cb. Uieror. s. 1. 5. c. y. 746.

** Ib.r. 14.p. 748 <q. cö!I. Hübn-Nat- Lex. p. l7?5.

Viä. iu. Kvldms ÄfricallMlse-Bcfchreib. Locb. l. e. c. rr. P.74-.

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