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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
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Seite
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Von den Fische,:.

ne, von welchen zwey sich krümmsten, und an Grosse denen Och- ".sen-Hörnern gleicheren, zwey andere und mittlere waren gerad. ^Die Ianitscharen brachten dieses Thier todt gen Cairo, nach- ^dem sie es mit Flintcn-Kugeln erschossen auf dem trockenen Lan-de, dahin es kommen, sich zu weyden. Es bekam manchen ^Schuß, ehe eö zu Boden fiel, denn die Kugeln kaum durch die § ^'Haut hineingedrungen, bis es endlich von einem Schuß in denKinnbacken fiel *.

Dieses Thier soll nun nach der Meinung des grundgelehrten "kocdarti **, suäo!6 *** und anderer der Behemoch ^seyn, den Gott der Herr dem Hiob zum Zeichen seiner Machtvorstellet, Job 40,10-19. nicht aber der Elephant, wie die ^Alten dafür gehalten haben: ^

1) Weil von den Erden-Thieren und Vögeln nur in vorgö-

henden Capiteln gehandelt worden, in dem angezogenen aber Mrzwey Wasser-Thiere beschrieben werden, dergleichen sowohl niMdas See-Pferd als Crocodil sind, und beyde im Nilo wohnen,beyde auch schrecklich groß, wild, vierfüßig, und sowohl auf hMdem Lande, als in Wassern leben. ^

2) Weil der Nahme N1QN2 dem Nil-Pferd wohl anste« 'M,het,als einem der grösten unter den vierfüßigen Thieren, denn

insgemein heist guaärupes» ein vierfüßiges Thier. UWDie Grösse dieses Thiers wird verglichen der Grösse der Ochsen, !W>Pferde, Kameele und Rhinoceros oder Naßhorn, ja gar ei« ^nem Elephanten; daher es gewiß eines der grössesten vierfüßi- ^ ^gen Thiere ist, und also mit Recht den allgemeinen Nahmen ^Thier, Ahf/op, öellua, Leliemotli hat.

z) Weil öelieiuotli kein Plurale ist, oder nicht in der meh« ^rern Zahl verstanden werden muß, sondern ein insulare, in« ^""dem die Egyptier gar viele Wörter haben, so in otd ausgehen,alsNahmen gewisser Monathen,Loüi, 8otli!, ein Hund, u. a. m. ^ ^

4) Weil >ßkni

* Vici. 8cNencNr:. 8. p 426.

** ViN.Locl^ k. II. 15. p 754-7^9. ,

I.ucj«Is. liiN. ^rNiop. I.. l. c. 11. ( ommenk. in üs«ci. p. > 5 ^- ?

«on5. Pet. Kolbens Reise-Beschreibung des e->?. Nsn. 8p. M