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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
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5Z6 Von den unreinen Vögeln.

wird dieser Vogel beschrieben, als einer der sich gern in Wüste- ^neyen aufhält, nemlich an den Morästen und Wassern der Wü- ni-sten, darum auch David in seiner Einsamkeit und traurigen Zu-stände sich damit vergleichet, Ps. 102, 7. conk. Es. 34, n.Zephan.2,i4*. ^

Die alten Kirchen-Väter, besonders Lpip^sniu8, L-uüatKi- > ^'U8, ^uAukiinu8, OreAoriu8, Iliävru8, Ac. sind durch eine Fa-^ bel vom pelicair eingenommen worden, wenn sie von demsel- ^'ben melden; daß er seinen Jungen, wenn sie auskriechen, mitseinem grossen Schnabel so lange liebkosen soll, bis er sie damitgar getödtet, worauf er sie drey Tage lang betrauten, nachmals B *aber die Mutter sich selbst verwunden, die Jungen mit ihrem » ^Blut bespritzen, und also wieder vom Tode auferwecken oder le- Mbendig machen soll, wie solches die Mahler nach ihrer Art vorzu-stellen wissen. Aber, ausser daß solches ein Wunderwerck und 7^keinen Grund hat in der Natur des Pelicans, so findet man von :dieser Fabel in den Büchern der Weltweisen, welche die Bege- 2benheiten der Dinge in der Natur erforschet, nicht die geringsteSpur, ohne was droben p. 529. von einer Art Geyer, aus be- ^währten Scribenten angeführet worden, welches man unrecht 7.^dem Pelican zugeschrieben hat **.

III. Der Nahme so im Teutschen Schwan gege-ben, Lev. n, 17. Deut. 14, 17. kommt her vond^wN äejicere, ^äimittere, herab lassen, herab stoßen, und im Griech.

curn iinpetu äejicere, mit einem Sturm herab fallen;daher auch dieses Wort gegeben worden Latar- -7,,

rbaäie8, d. i. Wasserfall, eine Art gewisser Meer-Adler alsogenannt, weil er von den höchsten Klippen oder hoch aus der !Luft geschwinder als ein Pfeil ins Meer herab scheust, und bey ^ ^einer Klafter tief die Fische heraus holet und lebendig verschlin-get; er soll auch seine Jungen oft ins Wasser tauchen, und wie- ^''der heraus ziehen, und also zum Fisch-Raub von zarter Jugendangewöhnen; wenn aber im Alter seine Augen dunckel werden, ^ ^daß er die unter dem Wasser verborgen liegende Klippen oft für '' ^

einen

* kvck. k. c. c. 24. p. 2Y4-

ki>r6. c. «5. p. 101. coU. c 2? p.zi?.