Von den unreinen Vögeln. 525
z) Seine grosse und starcke Flügel, die er im Fliegen weitausstrecken und desto besser schwingen kan, ibid.
4) Sein schneller, leichter und hoher Flug, indem er wieein Pfeil aufden Raub schiest, Deut. 28, 49. 2 Sam. i, 25.Job 9,26. Ier. 4 ,iZ. c. 48,40. c.49,22. Hos. 8,r. Thren.4,'9> sehr weit und hoch in die Luft flieget, und nicht leicht mü-de wird,Es.4o,Zl. Apoc.r2,i4. Job 39,27.28.29. Jer.49,i6.M.v.4. Prov.2z 5. c.zo, 18.19.
z) Seine Wohnung oder Nest, welches sich gemeiniglich inhohen und rauhen Stein-Felsen findet, als in einer natürlichenVestung, da keine andere wilde Thiere hinkommen, noch denJungen in seiner Abwesenheit schaden können*; wie denn der-selben sehr viel in den Nordischen und Alp-Gebürgen, sonderlichaufdemBergeCaucasoangetroffen werden**, conb. Job 39,27.28.29. Jer. 49,16. Obad.v.4.
6) Sein scharffes Gesicht, indem er das Vermögen hat, mitoffenen Augen frisch in die Sonne zu sehen, ohne daß sie durchderenGlantz und Strahlen verletzet werden können, und kangleich denen ^lxoj)ibu8 nicht nur in die Nahe gut sehen, sondernauchvornemlich gleich denen krebbvris in die Weite, darumauch seine krystallinische Feuchtigkeit in dem Auge nahe beydemNetz-Häullein oder tunica retina stehet. So flieget er auchdarum so hoch, oder setzet sich aufhohe Felsen, damit er gleichals aufeiner hohen Schildwachtaufeinem weiten Horizont sichumsehen, und aufden Raub Achtung geben könne, Job 39,29s.
7) Die Veränderung ferner Adern, indem ihm diesel-begleich den andern Raub-Vogeln im Frühjahr ausfallen, daßer fast kahl wird, Mich.r, r 6 . und alsdenn neue wieder wach-sen, die ihm aufs neue Kraft auszufliegen geben, darauf wird ge-zieletsf, Ps. wz, 5. Es. 40, zr. coll. Ezech. 17, 3. 7.
8) Seine Begierde zum Raube oder Aaß, Job 9, 26. c.Z 9 , zo. Match. 24,28. Luc. 17, 37. und daß er Blut sauffe,besonders seine Jungen, denen das rohe Fleisch von dem ins
Nest
* 8ckeuckr. ?kys. 8.p. 421. ** Hübn. Nat. Lex. P.e-9.
I Via. 8cUeuci>^. I. c. p. 421.
n KocU.i.s.c. 167. Siehe oben c-6 6. k>. 5 SZ.