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Von den unreinen Vögeln.
z) Die Wasser-Vogel, welche gar unreine Nahrung imSchlamm des Wassers suchen; und der Wiedhopf, welchersich vom Miste nähret, damit sie allerley Unreinigkeit meidenlernten;
4) Der Strauß, welcher niemahls von der Erde kommt,damit sie das Irrdische verlassen, und nachdem was droben ist,trachten sollten *.
§.2. Die Raub - Vögel, welche andern Thieren nach-stellen, und sich von derselben Fleisch oder Aaß nähren, habeneine ihren Verrichtungen in allem angemessene Gestalt, einengrossen Kopf, kurtzen Hals, ftarcke, spihige, zum Raub dien-liche Schnäbel, und krumme Klauen, starcke Mäuse und Kno-chen, ein scharffes Gesicht, einen dünnen häutichten Magen,sehr viel Federn, nach Beschaffenheit ihrer Grösse; sie könnenden Hunger lange leiden, weil sie nicht allezeit Beute bekom-men; sie stiegen meistens allein auf den Raub aus, weil, wennsie Trouppenweise daher kämen, keine Thiere des Feldes vor ih-nen sicher wären. Auch ist merckwürdig, daß die Weibleingrösser, ansehnlicher, stärcker und räuberischer sind, als dieMannlein, weil sie nicht nur für sich, sondern auch für ihreJungen Speise suchen müssen **.
< I. Der Adler stehet unter den Raub - Vögeln, als dergröste und ansehnlichste billig oben an, 1 ev.n,iz. Deut.i4,12.und wird sogar bey allen Völckern für den König aller Vo-gel gehalten; heist im Hebräischen "^2 vom Arab. Wortnrisarg, roiiro vellicare, mit dem Schnabel zuhacken, weil ermit seinem krummen Schnabel vor andern starck reißet ***,rm Griechischen «ei-or-, aguila, von «M-o-err cum ünpetu.ferri, irruere, geschwind einfallen, oder vom Hebr. ^ avisrapax f. In H. Schrift wird von dem Adler angeführet:
1) Seine starcke und scharffe Klauen, Dan.4, zz.
2) Seine viele grosse und lange Fittige oder Federn, vonmancherley Farben, Ezech.i?,z. 7«
z) Seine
* Vi6. Look. Uisi-o?. L.U. I> 2. c. zz. P. Z 55 »
** Lckenck?. ?k^s. ?. H. c.Z5. §. 14 0.400.
*** Lock. I. c. c. r. p. i6r. f Ibiö. p. ,65. L c. s. p 17s.