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Johann Jacob Schmidts, Predigers zu Peest und Palow, Biblischer Physicus, Oder Einleitung zur biblischen Natur-Wissenschaft und deren besondern Theilen : zur Erkänntniß und Preis des Schöpffers, und zum rechten Verstande der H. Schrift, sofern dieselbe irgendwo von Physical. Dingen handelt, aus dem Grund-Texte kürzlich, doch deutlich und ordentlich vorgetragen, auch mit der heutigen gründlichsten Phylosophie verglichen ; zusammt dem Biblischen Hyperphysico von den Wunderwercken der H. Schrift ; nebst vollständigen Registern
Entstehung
Seite
523
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Von den unreinen Vogeln. 52z

Nach der Hebräer Meinung sotten bey Reinigung der Aus-sätzigen, die geopfferte zwey lebendige Vögel, Sperlinge gewe-sen seyn, Lev.i4,4 *.

§.8. Die Schwalbe wird auch zu den reinen Vögelngezählet, oder doch damit zusammengesetzt, Ier.8,7. Es.z8,i4-heist im Hebr. VD kirurido, von der zwitschernden oder^ winselnden Stimme, 2EiIulare,l. c. Die Wiederkunft derSchwalben ist ein gewiß Zeichen des Frühlings, Ier. 8, 7.

' Sie schmeißen den Koth aus ihrem Neste, Tob 2, n. obwohlim Griechischen allhier das Wort stehet, so sonst ein

Sperling heist, und der eigentliche Nahme der Schwalben istBar. 6,21.

§.9. Der Aranich, §ru8, Hebr. ein grosserVogel, der sehr wachsam ist, und auf einem Fuß stehend zuschlafen pflegt, gehört mit zu denen Vögeln, welche sich denWinter über verbergen und im Frühling wiederkommen, Ier.8,7. hat eine sehr helle und weitschallende Stimme, wozu des-sen lungen-Pfeiffe oder Röhre besonders gestaltet ist; darumauch Hiskias sein heftig Winseln in seiner Kranckheit damitvergleichet, Es. Z8,14.

Das 8 Capitel.

Von den unreinen Vögeln.

H»mreine Vogel sind, welche denenJüden zu essen und zuvV opffern im Gesetz verbothen waren, Deut. 14,12. un-ter diese werden gezählet:

r) Die Fleischfreßige oder Raub-Vögel, damit, die Iüde»vorn Raube abgehalten würden;

2) Die Nacht-Vögel, damit sie die Wercksdsr Finsternißablegen, und ehrbarlich, als Kinder desiichts, am Tage wan-deln möchten;

z) Die